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Lektion
4: Unser Verwalteramt
Schriftstellen
2. Kor 9,6.7
Einleitung
In der Bibel steht mehr über das Verwalten der uns anvertrauten Güter als über Glaube, Reue, Bekenne, Taufe und das Herrnmahl zusammen.
Einige Dinge, über die nachzudenken es sich lohnt
1. Alles gehört Gott. Lk 16,-15; 1. Kor 10,26; Apg 4,32
2. Was jemand besitzt, ist ihm nur anvertraut. Alles gehört Gott. Apg 5,4
3. Das Neue Testament lehrt, dass die Menschen die Verwalter Gottes sind
[ ] für ihr Leben Mt 16,24-26
[ ] für ihre Fähigkeiten/ Begabungen Mt 25,14-30
[ ] für ihre Zeit Eph 5,15.16
[ ] für ihr Geld Lk 16,1-15
4. Ein Verwalter muss vertrauenwürdig (zuverlässig, ehrlich) sein. 1. Kor 4,2; 1. Pe 4,10.11
5. Der Mensch anerkennt, dass im Grunde alles Gott gehört, indem er als Zeichen der Verehrung einen bestimmten Betrag seines Einkommens zur Seite legt. 1. Kor 16,1-4; 2. Kor 9,12-15
Einige Grundsätze des Gebens
1. Gib dich selbst zuerst. 2. Kor 8,5
2. Lass dich durch die Liebe leiten. 1. Kor 13,3
3. Gib regelmässig. 1. Kor 16,1.2
4. Gib deinem Einkommen gemäss. 1. Kor 16,2
5. Setzt Gott an die erste Stelle. Mt 6,33; Jak 4,15; Mal 3,7-10
6. Gib grosszügig. 2. Kor 9,6
7. Gib fröhlich. 2. Kor 9,7
Unterschiede im Geben
1. Trinkgeld- Methode: keine Regel und kein Beschluss, aber als Trinkgeld wird normalerweise mindestens ein Zehntel veranschlagt.
2. Unterhaltungsmethode: bei Anwesenheit und nur wenn der Gottesdienst Anklang gefunden hat
3. Schwamm- Methode: unter Druck
4. Die Zehnten- Methode: verbindlich bei den Juden
5. Die christliche Haltung: geht über den Zehntel hinaus! Mt 23,23; Mt 5,20
Einige Segnungen, die dem treuen Verwalter verheissen sind
1. Gebet, so wird euch gegeben werden. Lk 6,38
2. Geben ist seliger als nehmen. Apg 20,35
(nicht wie in der Welt, wo man umso angesehener und erfolgreicher ist, je mehr man hortet)
3. Gott vermag jede Gnade im Überfluss über euch zu bringen; "Gnade" bezieht sich hier auf materielle Segnungen.
Weshalb soll ein Christ geben?
1. Die Verpflichtung des Christen: Christus nachfolgen heisst geben. Röm 12,11; Mt 19,21; 2. Kor 9,13
2. Die Lehre des Neuen Testamentes. Mt 6,1
3. Das Beispiel der ersten Gemeinde. 1. Kor 16,1.2
4. Die Verpflichtung anderen Geschwistern gegenüber. Röm 15,25-27; 2. Kor 8,1-5
5. Die Verantwortung zur weltweiten Verbreitung des Evangeliums. Mt 28,18-20; Mk 16,15-16
6. Die Verpflichtung des Inhabers eines Verwalteramtes: alles gehört Gott; was tue ich mit dem Anteil, der mir anvertraut ist? 1. Joh 3,17
7. Verpflichtung aufgrund von Einkommen und Reichtum: Mittel, mit denen allen Menschen Gutes getan werden kann. Spr 3,27.28; Jak 2,15-16; 2. Kor 8,14
8. Die Herausforderung der nicht beendeten Aufgabe: "Ihr seid das Salz der Erde..." Mt 5,13
9. Die Verpflichtung des Gewissens. Jak 4,17
10. Weil Christus, unser Vorbild, alles gab. Röm 5,15; Joh 3,16
Folgerung
Jesus fordert von uns alles, war wir geben können:
[ ] uns selber in Liebe
[ ] grosszügig unser Eigentum
[ ] einen angemessenen Gebrauch dessen, was er uns gegeben hat.
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